BBSW 2018

10. bis 20. Mai 2018

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Straswutje!

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Wie der Russe sagt.... Meine Aufgabe für heute -> Russisch in 3 Tagen als absolutes Überlebenstrainig, weil irgendwas muss ja nun aus dem Osten kommen...

Das war mal ein kalter Tag gestern - zwar trocken, aber der Wind hat sich eisig durch Schichten von Kleidung gebissen. Ähnlich wie in Skiurlauben liefen vermummte und bemützte Menschen über den Flugplatz und auch ich wusste mir Zeitweise nur mit 2 Hosen übereinander zu helfen. Aber sonnig war es auch und somit viel zu schade um ausschließlich hinter irgendeiner Tür zu sitzen.
Ich denke auch wenn jeder von uns auf seine Art versucht hat einen schönen Urlaubstag zu gestallten, werden die meisten ,die in meiner Nähe waren, verstehen, warum ich in der Zeit des "ich kann nicht einschlafen" dazu komme, mich ausgerechnet mit dem Thema "Begrüßung in der Kälte" beschäftigt habe und nun helfen möchte mit einem weitverbreiteten Mythos aufzuräumen. Eskimos reiben zur Begrüßung die Nase aneinander – Dieser Mythos von der Entstehung des sogenannten „Eskimokuss“ hält sich hartnäckig. Dabei ist er schlichtweg falsch.

Es fängt bereits bei der Bezeichnung an. Die arktischen Völker des Polarkreises als „Eskimos“ zu bezeichnen, ist nicht nur unkorrekt, er stellt darüber hinaus eine Beleidigung dar, da er abwertend und ein Schimpfwort ist. Übersetzt bedeutet Eskimo „Rohesser“ und bezieht sich auf die Sitte der Inuit, wie sie sich selbst bezeichnen, rohen Fisch zu essen. Der sogenannte „Nasenkuss“ der Inuit dient letztendlich dazu, einen ersten Körperkontakt aufzubauen. Dabei reiben Sie nicht, wie fälschlicherweise angenommen, lediglich die Nasen aneinander. Vielmehr beschnuppern sie sich gegenseitig.
Der Nasenkuss entspricht also eher einem Riechkuss, in dessen Verlauf neben der Nase auch die Wangen sowie der Hals berochen werden. Inuit-Völker in Grönland praktizieren ihn ebenso wie Inuit-Völker in Kanada. Auch die Tradition der Maori, die Ureinwohner Neuseelands, kennt den Nasenkuss als Geste des Grußes. Dieser ist jedoch als Teil eines umfangreichen Begrüßungsrituals in der Regel kürzer als der der Inuit und beschränkt sich nur auf die Nase. Dem Nasengruß, dem „Hongi“ folgen Tanz und Musik. (gelesen in einem Ferien-Knigge)

Zugegeben, man kommt auf seltsame Ideen an so einem neutralisierten Tag - aber solange später nicht zuviele Wolken da sind, die die Aktivierung des vorbereitete "Wolken-Tanz" Motto notwenidg machen sind wir alle im grünen Bereich.

Die Fortsetzung folgt spätestens zum Briefing....

Einmal Frühstück und zurück später ist mir klar, dass ich mich mit dem Russischen etwas beeilen sollte, so wie es jetzt gerade vor der Tür ist, da sich eine logische Fortsetzung mit sibirischen Bräuchen anbietet

Briefing ist um 11:30, vorher aufrüsten und Hörbereitschaft

 

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